Lungenerkrankungen durch E-Zigarette in den USA

Lungenerkrankungen durch E-Zigarette in den USA

In den letzten Tagen berichtet die Presse vermehrt über mysteriöse Lungenerkrankungen nach dem Gebrauch von E-Zigaretten in den USA. Auch ein erster Toter wird bereits gemeldet.

Doch was steckt wirklich dahinter und wie sieht es in Europa, speziell in Deutschland aus? Kann man der E-Zigarette nun nicht mehr als Alternative zur Zigarette vertrauen?

Eins vorweg: Journalistische Sorgfalt sieht anders aus, denn es handelt sich mal wieder um eine unangemessene Berichterstattung, die die Bevölkerung in eine unbegründete Angst stürzt. Denn was die Presse nicht erwähnt ist die Tatsache, dass die E-Zigarette von den Nutzern in den USA missbraucht wurde und mit anderen Stoffen als erlaubt betrieben wurde.

Die Wahrheit zu diesen Meldungen:

In den USA wurde mehere Personen mit schweren Lungenschäden in Krankenhäuser eingeliefert, die alle auch E-Zigaretten nutzen. Schnell liegt hier die Vermutung nahe, dass die Erkrankungen im Zusammenhang mit der der elektrischen Zigarette stehen. Für die Presse ein gefundenes Fressen, um die Bevölkerung mal wieder in Angst und Schrecken zu versetzen.

Der Verband des eZigarettenhandels (VdeH) hat den Sachverhalt genauer betrachtet und festgestellt, dass die Presse hier wichtige Information vorenthalten hat. Die Erkrankten nutzten zwar die E-Zigarette, jedoch wurde kein reguläres Liquid konsumiert. Offenbar wurden Flüssigkeiten verdampft, die u.a. mit Cannabis oder CBD-Öl versetzt waren. Teilweise wurde auch hochkonzentriertes THC-Harz dabei konsumiert, die aus unseriösen Quellen stammen.

„Es ist skandalös, wie unreflektiert in diesem Fall Ängste geschürt werden, vielfach ohne auch nur den geringsten Ansatz von Recherchen erkennen zu lassen. ... Ich mahne alle Redaktionen zur Versachlichung und mehr Sorgfalt bei ihrer Berichterstattung. Die eigentliche Nachricht müsste entsprechend der Faktenlage nämlich lauten: Passt auf, was Ihr dampft.", so Dobrajc (Vors. des VdeH).

vollständige Meldung des VdeH

Auch das Bündnis für Tabakfreien Genuss (BfTG) äußert sich zu den angstschürenden Pressemeldungen und macht die Sachlage anhand eines simplen Getränkebechers deutlich, den auch dieser ist damit hochgradig gefährlich und benötigt Warnmeldungen in der Presse. Ein solcher Becher kann nämlich nicht nur für ein Erfrischungsgetränk genutzt werden, sondern auch mit Gift oder anderen gesundheitsschädlichen Flüssigkeiten befüllt werden.

„Die Vorfälle in den USA sind auf schädliche Substanzen zurückzuführen, die möglicherweise mithilfe von E-Zigaretten inhaliert worden sind. Doch es ist falsch, die Ursache für diese Erkrankungen bei der E-Zigarette zu suchen”, so Dahlmann (Vors. des BfTG).

Neben E-Zigaretten sind auch Liquids in Europa eindeutig gesetzlich reguliert. Gem. Tabakerzeugnisgesetz dürfen bei der "zu verdampfenden Flüssigkeit außer Nikotin nur Inhaltsstoffe verwendet werden, die in erhitzter und nicht erhitzter Form kein Risiko für die menschliche Gesundheit darstellen." Daher müssen Liquids und E-Zigaretten in Europa sechs Monate vor der Inverkehrbringung zusammen mit einem Emissionstest zur Prüfung bei den EU-Behörden angemeldet werden. Die Inhaltssoffe müssen auf der Verpackung ausgewiesen sein; gesundheitsschädliche Zutaten sind verboten.

vollständige Meldung des BfTG

Flotter-Dampfer Liquids

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Alle im Flotter-Dampfer Shop angebotenen Liquids & Aromen entsprechen den gesetzlichen Vorgaben der EU bzw. Deutschlands. Sie enthalten weder verbotene Stoffe noch Aromen mit gesundheitschädlicher Wirkung. Jede Charge der für Flotter-Dampfer produzierten Liquids wird direkt nach der Produktion labortechnisch auf dessen Zusammensetzung geprüft und erst nach positiver Bestätigung in den Verkehr gebracht. Alle nicht für Flotter-Dampfer produzierte Shake & Vape Liquids und Aromen werden über unseren Shop erst zum Verkauf angeboten, wenn uns das Sicherheitsdatenblatt der Herstellers mit Einordung nach CLP Verordnung vorliegt.

Für noch mehr Tranzparenz finden Sie daher bei uns auch bereits seit Monaten die Angaben zur Einordnung nach der CLP Verordnung für das jeweilige Liquid oder Aroma. Anhand dieser Angaben sehen Sie so noch vor dem Kauf, ob z.B. Inhaltsstoffe allergische Reaktionen verursachen können oder bei der Anwendung evtl. Gefahren bestehen.

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Expertenmeinungen zu den Vorfällen in den USA