Häufige Einsteigerfehler mit der E-Zigarette
Gerade in den ersten Tagen mit einer E-Zigarette treten häufig dieselben Probleme auf. Wenig Dampf, Kratzen im Hals oder der Griff zur Tabakzigarette bedeuten jedoch nicht automatisch, dass die E-Zigarette ungeeignet ist. Oft lassen sich diese Schwierigkeiten mit wenigen Änderungen beheben.
Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen die häufigsten Einsteigerfehler und erklären, wie Sie diese vermeiden können.
Direkt zum passenden Problem:
Fehler 1: Das falsche Liquid wählen
Geschmäcker sind sehr unterschiedlich. Nur weil ein Liquid Freunden oder Bekannten gefällt, muss es nicht automatisch auch Ihren Geschmack treffen.
Viele ehemalige Raucher kommen gerade zu Beginn mit einem neutralen Tabak-Liquid besser zurecht als mit sehr süßen oder fruchtigen Aromen. Der vertrautere Geschmack erleichtert vielen den Umstieg auf die E-Zigarette.
Wichtig ist außerdem: Kein Liquid schmeckt exakt wie eine Tabakzigarette. Der typische Geschmack entsteht erst durch die Verbrennung des Tabaks und kann beim Dampfen deshalb nicht vollständig nachgebildet werden.
Probieren Sie verschiedene Tabakaromen aus und wechseln Sie erst später zu anderen Geschmacksrichtungen, wenn Sie möchten.
Tabak-Liquids erklärt » Beliebte Tabak-Liquids » Tabak-Liquids im Shop »
Fehler 2: Die falsche Nikotinstärke
Viele Einsteiger wählen eine zu geringe Nikotinstärke, weil sie möglichst schnell auf Nikotin verzichten möchten. Dadurch bleibt jedoch häufig das Verlangen nach einer Tabakzigarette bestehen.
Die passende Nikotinstärke richtet sich nach Ihrem bisherigen Rauchverhalten und dem verwendeten Gerät. Ist sie zu niedrig gewählt, wird meist häufiger gedampft oder zusätzlich weiter geraucht.
Orientieren Sie sich deshalb an Ihrem bisherigen Zigarettenkonsum und passen Sie die Nikotinstärke bei Bedarf an.
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Fehler 3: Zu kräftig oder zu kurz ziehen
Eine E-Zigarette funktioniert anders als eine Tabakzigarette. Kurze und kräftige Züge führen häufig zu wenig Dampf, weniger Geschmack oder Problemen wie Blubbern und Siffen.
Bei klassischen MTL-Geräten sollten Sie langsam und gleichmäßig etwa drei bis fünf Sekunden ziehen. So kann der Verdampfer das Liquid optimal verdampfen und Geschmack sowie Dampf besser entwickeln.
Fehler 4: Den falschen Verdampfer verwenden
Gerade Einsteiger nutzen häufig einen ungeeigneten Verdampfer oder setzen den falschen Verdampferkopf ein. Das kann dazu führen, dass die E-Zigarette zu viel Dampf erzeugt, im Hals kratzt oder sich ungewohnt ziehen lässt.
Für die meisten ehemaligen Raucher eignet sich ein MTL-Verdampfer (Mouth to Lung). Er bietet einen höheren Zugwiderstand und kommt dem Zugverhalten einer Tabakzigarette deutlich näher als ein DL-Verdampfer.
Achten Sie außerdem darauf, den Verdampferkopf innerhalb des vom Hersteller empfohlenen Leistungsbereichs zu betreiben. Eine zu hohe oder zu niedrige Leistung kann Geschmack und Dampfentwicklung negativ beeinflussen.
MTL und DL erklärt » MTL-E-Zigaretten ansehen »
Fehler 5: Den Verdampferkopf zu spät wechseln
Viele Einsteiger gehen davon aus, dass ein Verdampferkopf mehrere Monate hält. Tatsächlich handelt es sich jedoch um ein Verschleißteil, das regelmäßig ersetzt werden muss.
Lässt der Geschmack nach, entwickelt die E-Zigarette weniger Dampf oder schmeckt das Liquid plötzlich verbrannt, ist häufig ein Wechsel des Verdampferkopfs erforderlich.
Wie lange ein Verdampferkopf hält, hängt unter anderem vom verwendeten Liquid, der Leistung des Geräts und dem persönlichen Dampfverhalten ab. Deshalb gibt es keine feste Wechselintervalle.
Fehler 6: Das falsche Gerät kaufen
Nicht jede E-Zigarette eignet sich gleichermaßen für Einsteiger. Leistungsstarke Geräte mit vielen Einstellmöglichkeiten können anfangs schnell überfordern.
Für viele ehemalige Raucher sind einfache MTL-Geräte oder Modelle mit Zugautomatik die unkompliziertere Wahl. Sie lassen sich leicht bedienen und kommen dem Rauchverhalten einer Tabakzigarette näher.
Kaufempfehlungen für Einsteiger » E-Zigaretten mit Zugautomatik »
Weitere typische Probleme
Neben den genannten Einsteigerfehlern können auch technische oder individuelle Ursachen zu Problemen beim Dampfen führen. Dazu gehören beispielsweise ein Kratzen im Hals, ein heiß werdendes Mundstück oder eine ungeeignete Liquidzusammensetzung.
Diese Themen haben wir in separaten Ratgebern ausführlich erklärt.
E-Zigarette kratzt im Hals » Mundstück wird heiß »
Fehler 7: Ohne Ersatzgerät unterwegs sein
Viele ehemalige Raucher besitzen nur eine einzige E-Zigarette. Fällt diese durch einen Defekt, einen leeren Akku oder einen Sturz aus, bleibt oft nur der Griff zur Tabakzigarette.
Gerade wenn Sie vollständig auf das Rauchen verzichten möchten, kann ein einfaches Ersatzgerät sinnvoll sein. So bleiben Sie auch bei einem technischen Problem oder während einer Reklamation flexibel.
Dabei muss es nicht dasselbe Modell sein. Oft reicht bereits eine unkomplizierte E-Zigarette als Reserve für den Notfall.
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Häufige Fragen zu Einsteigerfehlern
Warum schmeckt meine E-Zigarette nicht?
Häufig liegt es nicht an der E-Zigarette selbst, sondern an einem ungeeigneten Liquid, einer falschen Nikotinstärke oder einem verschlissenen Verdampferkopf. Auch die Zugtechnik beeinflusst den Geschmack.
Warum kommt nur wenig Dampf?
Zu kräftige oder zu kurze Züge können die Dampfentwicklung beeinträchtigen. Ebenso können ein ungeeigneter Verdampferkopf oder ein verschlissener Coil die Ursache sein.
Warum greifen viele Einsteiger wieder zur Tabakzigarette?
Oft sind eine zu niedrige Nikotinstärke, ein ungeeignetes Gerät oder ein Liquid, das den persönlichen Geschmack nicht trifft, die Ursache. Mit einer passenden Kombination gelingt der Umstieg vielen leichter.
Kann ich typische Einsteigerfehler selbst beheben?
Ja. Viele Probleme lassen sich durch eine angepasste Zugtechnik, die passende Nikotinstärke oder einen rechtzeitigen Wechsel des Verdampferkopfs beheben. Nur bei technischen Defekten ist häufig ein Austausch des Geräts oder einzelner Bauteile erforderlich.
Was ist der häufigste Fehler beim Umstieg auf die E-Zigarette?
Eine einzelne Ursache gibt es nicht. Häufig führen jedoch mehrere kleine Faktoren zusammen zu Problemen – beispielsweise ein ungeeignetes Liquid, die falsche Nikotinstärke oder eine ungewohnte Zugtechnik.