Arten von E-Zigaretten
Moderne E-Zigaretten gibt es in verschiedenen Bauformen. Sie unterscheiden sich vor allem hinsichtlich Größe, Bedienung, Leistung und Einsatzbereich. Während einige Modelle besonders einfach zu bedienen sind, bieten andere umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten.
Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Arten von E-Zigaretten und erfahren, welche Geräte sich für Einsteiger oder erfahrene Dampfer eignen.
Direkt zum passenden Thema:
Pod-Systeme
Pod-Systeme gehören heute zu den beliebtesten Arten von E-Zigaretten. Sie sind kompakt, leicht zu bedienen und eignen sich besonders gut für Einsteiger oder Nutzer, die eine unkomplizierte Lösung suchen.
Je nach Modell werden entweder nur der Verdampferkopf oder der komplette Pod ausgetauscht. Viele Geräte arbeiten mit Zugautomatik und kommen ohne Feuertaster aus.
Pod-Systeme ansehen » Modelle mit Zugautomatik »
Pen-Systeme (Runde Stab E-Zigaretten)
Pen-Systeme zeichnen sich durch ihre schlanke, runde Bauform aus und erinnern optisch an einen Stift. Sie sind besonders handlich, leicht und lassen sich unkompliziert bedienen.
Viele Pen-Systeme arbeiten im MTL-Bereich und richten sich an Nutzer, die ein Zugverhalten ähnlich einer klassischen Tabakzigarette bevorzugen. Dadurch eignen sie sich ebenfalls sehr gut für Einsteiger.
Pen-Systeme ansehen » Startersets entdecken »
Akkuträger und klassische 510er-Systeme
Klassische E-Zigaretten mit Akkuträger bieten die größte Flexibilität. Verdampfer und Akkuträger können – sofern sie kompatibel sind – frei kombiniert und bei Bedarf unabhängig voneinander ausgetauscht werden.
Viele Akkuträger verfügen über ein Display sowie verschiedene Einstellungsmöglichkeiten für Leistung oder Betriebsmodi. Dadurch eignen sie sich besonders für Nutzer, die ihr Gerät individuell anpassen möchten.
Je nach Modell kommen integrierte Akkus oder wechselbare Akkuzellen zum Einsatz. Dank des weit verbreiteten 510er Anschlusses lassen sich viele Verdampfer und Akkuträger miteinander kombinieren.
Individuelle E-Zigaretten erklärt » Akkuträger ansehen »
Einweg-E-Zigaretten
Einweg-E-Zigaretten sind bereits mit Liquid befüllt und sofort einsatzbereit. Nach dem Verbrauch des Liquids oder der Akkuladung wird das komplette Gerät entsorgt.
Sie werden häufig genutzt, um das Dampfen kennenzulernen. Wer jedoch regelmäßig dampfen möchte, entscheidet sich meist für ein wiederbefüllbares Pod-System oder eine klassische E-Zigarette. Diese bieten langfristig mehr Flexibilität und verursachen deutlich weniger Abfall.
MTL oder DL?
Unabhängig von der Bauform unterscheiden sich E-Zigaretten auch in ihrem Zugverhalten. Manche Geräte sind für das klassische Backendampfen (MTL) ausgelegt, andere für den direkten Lungenzug (DL).
- MTL (Mouth to Lung): Der Dampf wird zunächst in den Mund und anschließend in die Lunge gezogen. Dieses Zugverhalten ähnelt dem Rauchen einer Tabakzigarette und eignet sich besonders für Einsteiger.
- DL (Direct Lung): Der Dampf wird direkt in die Lunge inhaliert. Diese Geräte erzeugen meist größere Dampfmengen und werden häufig von erfahrenen Dampfern bevorzugt.
Welche Zugtechnik besser geeignet ist, hängt von den persönlichen Vorlieben und dem verwendeten Gerät ab.
MTL und DL ausführlich erklärt »
Welche Art von E-Zigarette eignet sich für Einsteiger?
Für die meisten Einsteiger sind Pod-Systeme und Pen-Systeme eine gute Wahl. Sie sind einfach zu bedienen, benötigen wenig Wartung und orientieren sich häufig am Zugverhalten einer klassischen Tabakzigarette.
Wer später mehr Leistung oder individuelle Einstellungsmöglichkeiten wünscht, kann jederzeit auf eine klassische E-Zigarette mit Akkuträger und wechselbarem Verdampfer umsteigen.
Gibt es einen Unterschied zwischen E-Zigarette und E-Shisha?
Die Begriffe E-Zigarette und E-Shisha werden heute häufig synonym verwendet. Einen technischen Unterschied gibt es bei modernen Geräten in der Regel nicht.
Früher wurden vor allem Einweggeräte mit fruchtigen, nikotinfreien Liquids häufig als E-Shisha bezeichnet. Heute wird der Begriff oft allgemein für E-Zigaretten verwendet, die große Dampfmengen erzeugen oder besonders fruchtige Aromen nutzen.
Entscheidend ist daher weniger die Bezeichnung als vielmehr die Bauform und das gewünschte Zugverhalten. Ob Pod-System, Pen-System oder Akkuträger – alle arbeiten nach demselben Grundprinzip und verdampfen Liquid statt Tabak zu verbrennen.
Häufige Fragen zu den Arten von E-Zigaretten
Welche Arten von E-Zigaretten gibt es?
Zu den gängigsten Bauformen zählen Pod-Systeme, Pen-Systeme, klassische E-Zigaretten mit Akkuträger sowie Einweg-E-Zigaretten. Sie unterscheiden sich vor allem hinsichtlich Bedienung, Leistung und Wartungsaufwand.
Welche E-Zigarette eignet sich für Einsteiger?
Für Einsteiger sind Pod-Systeme und Pen-Systeme meist die beste Wahl. Sie sind einfach zu bedienen, benötigen wenig Wartung und orientieren sich häufig am Zugverhalten einer klassischen Tabakzigarette.
Was ist der Unterschied zwischen einem Pod-System und einem Akkuträger?
Pod-Systeme sind besonders kompakt und einfach aufgebaut. Akkuträger bieten dagegen mehr Leistung, umfangreichere Einstellungsmöglichkeiten und lassen sich mit verschiedenen Verdampfern kombinieren.
Sind Pen-Systeme und Pod-Systeme dasselbe?
Nicht ganz. Pen-Systeme beschreiben in erster Linie die schlanke Bauform eines Geräts. Pod-Systeme beziehen sich dagegen auf das verwendete Pod-System. Manche Pen-Systeme arbeiten gleichzeitig mit Pods, andere besitzen einen klassischen Verdampfer.
Gibt es heute noch einen Unterschied zwischen E-Zigarette und E-Shisha?
Technisch unterscheiden sich moderne Geräte kaum noch. Der Begriff E-Shisha wird heute meist umgangssprachlich verwendet und beschreibt keine eigene Geräteklasse.
Weiterführende Informationen
Nachdem Sie die verschiedenen Arten von E-Zigaretten kennengelernt haben, helfen Ihnen unsere weiteren Ratgeber bei der Auswahl des passenden Geräts und erklären die wichtigsten Unterschiede im Detail.
Passende E-Zigarette finden » MTL und DL erklärt » Individuelle E-Zigaretten »
unterschiedliche Begriffe
Viele Dampfer sind auch durch die ganzen Begriffe wie VV, VW, TC, VT, Ohm oder Sub-Ohm verunsichert und suchen Rat, was genau damit gemeint ist bzw. worauf dabei genau zu achten ist. Auch hierfür finden Sie nachfolgend eine Antwort.
VV - Modus regelbarer E-Zigaretten
VV steht für variabel Volt (regelbare Spannung)
Die Leistung muss hier manuell durch den Nutzer errechnet werden (Volt x Volt : Ohm = Leistung).
VW - Modus bei E-Zigaretten Akkus
VW steht für variabel Watt (regelbare Leistung)
Der VW Modus regelt über die Steuereinheit des Akkus die Leistung, die auf den Verdampferkopf gegeben wird. Dabei wird im Hintergrund die Spannung in Verbindung mit dem eingesetzten Verdampferwiderstand (Ohm) entspr. der Leistungsvorgabe angepasst.
weitere Bezeichnungen sind auch "Watt-" oder "Power-Modus"
TC / VT Modus von E-Zigaretten
TC bedeutet Temperatur Control (regelbare Temperatur)
VT bedeutet variable Temperatur (regelbare Temperatur)
Temperaturgeregeltes Dampfen findet grundsätzlich im Sub-Ohm Bereich statt.
Spezielle Verdampferköpfe sind Voraussetzung (Ti, Ni, SS)
Ohm Angabe beim Verdampfer
Ohm ist die Angabe des elektrischen Widerstandes am Verdampferkopf.
1,1-3,5 Ohm = normal Ohm | ab 1,0 Ohm und weniger = Sub-Ohm
Sub-Ohm
Sobald der Widerstand des Verdampferkopfes auf 1,0 Ohm oder darunter sinkt, spricht man von SubOhm. Im Sub Ohm Bereich fließen sehr hohe Ströme, die nur mit hochstromfesten Akkus mit hohen Lastgrenzen gehändelt werden können. elektronische Zigaretten im extrem niedrigen Ohm-Bereich produzieren auch sehr viel Dampf.