E-Zigaretten Begriffe von A bis Z einfach erklärt
Wer sich erstmals mit E-Zigaretten beschäftigt, stößt schnell auf Abkürzungen und Fachbegriffe wie MTL, mAh, PG, Coil oder Longfill. Dieses Nachschlagewerk erklärt die wichtigsten E-Zigaretten-Begriffe kurz und verständlich.
Zu einigen Themen gibt es im Einsteiger-Portal ausführliche Ratgeber. In diesen Fällen finden Sie hier nur eine kompakte Erklärung und einen Link mit weiterführenden Informationen. So können Sie einen Begriff schnell nachschlagen oder bei Bedarf tiefer in das Thema einsteigen.
Viele Begriffe werden im Alltag unterschiedlich verwendet. Beispielsweise können „Coil“, „Verdampferkopf“ und „Heizkopf“ je nach Bauweise dasselbe Bauteil bezeichnen. Bei Pods ist die Coil teilweise fest eingebaut und kann dann nicht einzeln gewechselt werden.
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E-Zigaretten-Begriffe mit A
Additive
Additive sind zusätzliche Stoffe, mit denen bestimmte Eigenschaften eines Liquids beeinflusst werden können. Sie dürfen nicht mit einem vollständigen Liquid-Aroma verwechselt werden und werden beim Selbstmischen nur in kleinen, vom Anbieter vorgegebenen Mengen verwendet.
AFC
AFC ist die Abkürzung für „Airflow Control“. Gemeint ist die Möglichkeit, den Luftstrom und damit den Zugwiderstand einer E-Zigarette einzustellen.
Airflow
Als Airflow wird die Luftführung einer E-Zigarette bezeichnet. Eine kleine Luftöffnung erzeugt meist einen strafferen Zug, während eine große Öffnung mehr Luft und einen offeneren Zug ermöglicht.
Airflow Control
Die Airflow Control ist eine verstellbare Luftzufuhr. Sie kann als Drehring, Schieber oder kleiner Hebel ausgeführt sein und beeinflusst Zugwiderstand, Dampfmenge und Zuggefühl.
Akkukapazität
Die Akkukapazität gibt an, wie viel elektrische Ladung ein Akku speichern kann. Sie wird üblicherweise in Milliamperestunden, abgekürzt mAh, angegeben.
Akkuträger
Ein Akkuträger versorgt einen aufgeschraubten Verdampfer mit Energie. Er kann einen fest eingebauten Akku oder wechselbare Akkuzellen besitzen und wird häufig auch als Mod bezeichnet.
Akkuzelle
Eine Akkuzelle ist ein einzelner wiederaufladbarer Energiespeicher. In E-Zigaretten werden häufig Lithium-Ionen-Zellen der Formate 18650 oder 21700 verwendet.
All-Day-Liquid
Als All-Day-Liquid bezeichnen Dampfer ein Liquid, das sie über längere Zeit oder im Alltag regelmäßig verwenden. Der Begriff ist subjektiv und keine technische Produkteigenschaft.
All-in-One-Gerät
Bei einem All-in-One-Gerät bilden Akku, Elektronik und Tank beziehungsweise Pod ein zusammengehöriges System. Die einzelnen Komponenten lassen sich meist nur eingeschränkt mit Produkten anderer Serien kombinieren.
Andampfen
Andampfen bezeichnet die ersten Züge mit einem neuen Pod oder Verdampferkopf. Zuvor sollte die Watte ausreichend mit Liquid durchtränkt sein.
Ausgangsleistung
Die Ausgangsleistung beschreibt, wie viel Leistung die E-Zigarette an die Coil abgibt. Sie wird in Watt angegeben und beeinflusst unter anderem Wärme, Dampfmenge und Liquidverbrauch.
Ausgangsspannung
Die Ausgangsspannung ist die elektrische Spannung, die der Akkuträger am Verdampfer bereitstellt. Sie wird in Volt angegeben und kann je nach Gerät automatisch geregelt oder manuell eingestellt werden.
Auto Draw
Auto Draw ist eine englische Bezeichnung für die Zugautomatik. Das Gerät aktiviert sich beim Ziehen am Mundstück, ohne dass ein Feuerknopf gedrückt werden muss.
Auto Lock
Auto Lock bezeichnet eine automatische Tastensperre. Sie soll verhindern, dass sich eine E-Zigarette beim Transport oder durch unbeabsichtigte Berührungen aktiviert.
E-Zigaretten-Begriffe mit B
Base
Eine Liquid-Base ist eine meist geschmacksneutrale Grundflüssigkeit aus PG, VG oder einer Mischung daraus. Sie wird beim Selbstmischen mit Aroma und bei Bedarf mit Nikotinshots kombiniert.
Backendampfen
Beim Backendampfen wird der Dampf zunächst in den Mund und danach in die Lunge gezogen. Diese Zugtechnik wird auch MTL genannt und ähnelt dem Zug an einer Tabakzigarette.
Befüllöffnung
Die Befüllöffnung ist die Öffnung, durch die Liquid in einen Tank oder Pod eingefüllt wird. Sie befindet sich je nach Bauweise an der Oberseite, Unterseite oder Seite.
Befüllsystem
Das Befüllsystem beschreibt, wie ein Tank oder Pod mit Liquid befüllt wird. Häufige Varianten sind Top Fill, Side Fill und Bottom Fill.
Boost-Modus
Ein Boost-Modus gibt zu Beginn eines Zuges kurzzeitig eine höhere Leistung ab. Dadurch kann die Coil schneller auf die gewünschte Temperatur gebracht werden.
Bottom Airflow
Bei einer Bottom Airflow strömt die Luft von unten an die Coil. Diese Bauweise kann eine direkte Anströmung ermöglichen, reagiert aber je nach Konstruktion empfindlicher auf überschüssiges Liquid.
Bottom Fill
Bottom Fill bedeutet, dass ein Pod oder Tank zum Befüllen an seiner Unterseite geöffnet wird. Der Pod muss dafür häufig aus dem Gerät genommen werden.
Bypass-Modus
Im Bypass-Modus verhält sich ein geregelter Akkuträger ähnlich wie ein mechanisches Gerät: Die abgegebene Leistung hängt stärker von Akkuspannung und Widerstand ab. Die vorhandenen Schutzfunktionen der Elektronik bleiben bei vielen geregelten Geräten aktiv.
E-Zigaretten-Begriffe mit C
Cartridge
Cartridge ist eine englische Bezeichnung für eine Kartusche oder einen Pod. Sie enthält das Liquid und je nach Bauweise auch eine fest eingebaute Coil.
CC-CV-Ladeverfahren
CC-CV steht für „Constant Current, Constant Voltage“. Der Akku wird zunächst mit einem geregelten Strom und später mit einer geregelten Spannung geladen, wobei der Ladestrom zum Ladeende sinkt.
Child Lock
Child Lock bezeichnet eine Kindersicherung oder Bediensperre. Sie kann beispielsweise über mehrere Tastenklicks, einen Schalter oder eine Menüfunktion aktiviert werden.
Chip
Der Chip ist die Steuerelektronik einer geregelten E-Zigarette. Er überwacht beispielsweise Leistung, Widerstand, Akkustand und Schutzfunktionen.
Chipsatz
Als Chipsatz wird die gesamte elektronische Steuerung eines Akkuträgers bezeichnet. Je nach Modell stellt sie verschiedene Leistungsmodi, Anzeigen und Sicherheitsfunktionen bereit.
Clearomizer
Clearomizer ist eine ältere Bezeichnung für einen Verdampfer mit durchsichtigem Tank. Dadurch lässt sich der Liquidstand von außen erkennen.
Coil
Die Coil ist das Heizelement einer E-Zigarette. Sie erhitzt das von der Watte aufgenommene Liquid und erzeugt dadurch den Dampf.
Coil Head
Coil Head ist die englische Bezeichnung für einen austauschbaren Verdampferkopf. Er besteht üblicherweise aus Heizmaterial, Watte und einem Metallgehäuse.
Coil Priming
Coil Priming bezeichnet das Anfeuchten und Einziehenlassen eines neuen Verdampferkopfes. Dadurch wird verhindert, dass trockene Watte beim ersten Zug überhitzt.
Cotton
Cotton ist das englische Wort für Baumwolle beziehungsweise Watte. Sie transportiert das Liquid zur Heizwendel oder zum Mesh-Gewebe der Coil.
Cut-off
Cut-off ist eine automatische Zugzeitbegrenzung. Die Elektronik beendet die Leistungsabgabe nach einigen Sekunden, um eine Überhitzung oder unbeabsichtigte Daueraktivierung zu verhindern.
E-Zigaretten-Begriffe mit D
Dampfe
„Dampfe“ ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für eine E-Zigarette. Der Ausdruck wird vor allem in der Dampfer-Community verwendet.
Dampfen
Dampfen bezeichnet die Nutzung einer E-Zigarette. Dabei wird Liquid erhitzt und als Aerosol beziehungsweise Dampf inhaliert, ohne Tabak zu verbrennen.
Dampfentwicklung
Die Dampfentwicklung beschreibt, wie viel Dampf eine E-Zigarette erzeugt. Sie hängt unter anderem von Leistung, Coil, Luftzufuhr, Zugtechnik und Liquid ab.
Dampfkammer
Die Dampfkammer ist der Bereich im Verdampfer, in dem der erzeugte Dampf gesammelt und zum Mundstück geleitet wird. Größe und Form können das Zuggefühl beeinflussen.
Dampfmenge
Die Dampfmenge ist die Menge des beim Ziehen erzeugten Dampfes. Offene DL-Geräte erzeugen üblicherweise mehr Dampf als straffe MTL-Geräte.
Direct Lung
Direct Lung bedeutet, dass der Dampf direkt in die Lunge gezogen wird. Die englische Bezeichnung wird mit DL abgekürzt.
DL
DL steht für „Direct Lung“. Dabei wird der Dampf ohne vorheriges Sammeln im Mund direkt in die Lunge inhaliert. DL-Geräte besitzen meist einen offenen Zug und erzeugen größere Dampfmengen.
Eine ausführliche Gegenüberstellung finden Sie im Ratgeber MTL und DL – Unterschiede einfach erklärt.
Drip Tip
Drip Tip ist eine gebräuchliche Bezeichnung für das Mundstück eines Verdampfers. Je nach Gerät kann es fest verbaut oder austauschbar sein.
Dry Burn
Dry Burn bezeichnet das Erhitzen einer Wicklung ohne Liquid und Watte. Diese Methode gehört in den Bereich des Selbstwickelns und darf nicht bei normalen Fertigcoils oder Pods angewendet werden.
Dry Hit
Ein Dry Hit entsteht, wenn die Coil erhitzt wird, obwohl die Watte nicht ausreichend mit Liquid versorgt ist. Der Zug schmeckt trocken, scharf oder verbrannt.
Weitere Ursachen und Lösungen erklärt der Ratgeber E-Zigarette schmeckt verbrannt oder kokelig.
Dual Coil
Dual Coil bedeutet, dass ein Verdampfer mit zwei Heizwendeln arbeitet. Dadurch können sich benötigte Leistung, Dampfmenge und Liquidverbrauch erhöhen.
Dual Mesh
Bei einer Dual-Mesh-Coil werden zwei Mesh-Heizelemente verwendet. Die genaue Funktionsweise und Verschaltung hängt vom jeweiligen Verdampferkopf ab.
E-Zigaretten-Begriffe mit E
Eco-Modus
Ein Eco-Modus soll den Energieverbrauch reduzieren und dadurch die Akkulaufzeit verlängern. Wie dies umgesetzt wird, unterscheidet sich je nach Gerät.
Edelstahl
Edelstahl wird bei E-Zigaretten für Gehäuse, Tanks und teilweise auch als Heizdraht verwendet. Heizdraht aus Edelstahl wird häufig mit SS bezeichnet.
E-Liquid
E-Liquid ist die Flüssigkeit, die in einer E-Zigarette verdampft wird. Es besteht üblicherweise aus PG, VG, Aromen und je nach Produkt aus Nikotin.
Entladestrom
Der Entladestrom gibt an, wie stark eine Akkuzelle beim Betrieb belastet wird. Besonders bei wechselbaren Akkuzellen müssen Strombelastbarkeit, Widerstand und Leistungsanforderung zusammenpassen.
Ausführliche Hinweise bietet der Ratgeber Entladestrom und Lastgrenzen von Akkus.
E-Shisha
E-Shisha ist eine Bezeichnung, die häufig für kleine, einfach bedienbare oder einmalig nutzbare Dampfgeräte verwendet wird. Technisch handelt es sich ebenfalls um eine Form der E-Zigarette.
E-Zigarette
Eine E-Zigarette erhitzt eine Flüssigkeit, das sogenannte Liquid, und erzeugt daraus Dampf. Zu ihren Grundbestandteilen gehören Akku, Elektronik, Tank oder Pod, Coil und Mundstück.
Den technischen Aufbau erklärt die Seite Funktionsweise und Aufbau einer E-Zigarette.
E-Zigaretten-Begriffe mit F
Farbdisplay
Ein Farbdisplay stellt Informationen wie Leistung, Akkustand und Widerstand mehrfarbig dar. Es kann als LCD-, TFT- oder OLED-Anzeige ausgeführt sein.
Fast Charging
Fast Charging bedeutet Schnellladen. Welche Ladeleistung unterstützt wird, hängt vom Gerät, dem Ladekabel und der verwendeten Stromquelle ab.
Feuerknopf
Mit dem Feuerknopf wird die Leistungsabgabe einer E-Zigarette aktiviert. Bei vielen Geräten dient er zusätzlich zum Ein- und Ausschalten oder zur Bedienung des Menüs.
Fertigcoil
Eine Fertigcoil ist ein gebrauchsfertiger Verdampferkopf, der nicht selbst gewickelt werden muss. Ist die Coil verschlissen, wird sie vollständig ersetzt.
Fertigliquid
Ein Fertigliquid ist bereits vollständig gemischt und direkt dampfbar. Es muss weder mit Base noch mit Aroma aufgefüllt werden.
Fehlermeldung
Eine Fehlermeldung weist auf ein technisches Problem oder eine Schutzabschaltung hin. Typische Meldungen betreffen einen Kurzschluss, einen zu niedrigen Widerstand oder einen schwachen Akku.
Typische Anzeigen erklärt der Ratgeber Display-Fehlermeldungen bei E-Zigaretten.
Firmware
Die Firmware ist die interne Software eines elektronisch geregelten Gerätes. Sie steuert Funktionen, Anzeigen und die Kommunikation zwischen Bedienelementen und Chipsatz.
Firmware-Update
Ein Firmware-Update aktualisiert die interne Gerätesoftware. Es ist nur bei Modellen möglich, für die der Hersteller eine entsprechende Update-Funktion anbietet.
Flooding
Flooding bedeutet, dass sich zu viel Liquid im Bereich der Coil befindet. Mögliche Folgen sind Blubbern, Spritzen oder austretendes Liquid.
Freebase-Nikotin
Freebase-Nikotin bezeichnet die klassische Nikotinform in E-Liquids. Sie wird häufig von Nikotinsalz beziehungsweise NicSalt abgegrenzt.
Fused Clapton
Eine Fused-Clapton-Coil besteht aus mehreren Kerndrähten, die mit einem dünneren Draht umwickelt werden. Sie wird vor allem bei Selbstwickelverdampfern eingesetzt.
E-Zigaretten-Begriffe mit G
Geregelter Akkuträger
Ein geregelter Akkuträger besitzt eine elektronische Steuerung. Diese regelt die Leistungsabgabe und stellt je nach Modell Schutzfunktionen sowie verschiedene Betriebsarten bereit.
Geschmacksblindheit
Geschmacksblindheit bezeichnet umgangssprachlich eine vorübergehend schwächere Wahrnehmung eines häufig verwendeten Liquidgeschmacks. Der englische Ausdruck „Vaper’s Tongue“ wird ebenfalls verwendet.
Glas
Viele Verdampfertanks besitzen ein Tankglas aus hitzebeständigem Glas. Es ermöglicht die Kontrolle des Liquidstands und kann bei manchen Modellen separat gewechselt werden.
Glycerin
Glycerin ist ein Grundbestandteil vieler E-Liquids. In Produktangaben wird pflanzliches Glycerin meist als VG bezeichnet.
E-Zigaretten-Begriffe mit H
Hard-Modus
Im Hard-Modus gibt ein Gerät zu Beginn des Zuges meist eine etwas höhere Leistung ab. Die genaue Umsetzung unterscheidet sich abhängig vom Chipsatz.
Heizdraht
Heizdraht ist das Material, das sich durch den elektrischen Strom erwärmt und das Liquid verdampft. Er kann als klassische Drahtwicklung oder als Mesh-Gewebe ausgeführt sein.
Heizwendel
Eine Heizwendel ist ein spiralförmig gewickelter Heizdraht. Sie bildet zusammen mit der Watte einen wesentlichen Teil vieler Coils.
Hybrid Coil
Der Ausdruck Hybrid Coil wird von Herstellern nicht einheitlich verwendet. Häufig bezeichnet er eine Coil, bei der unterschiedliche Heizstrukturen oder Materialien kombiniert werden.
Hybrid-Nikotin
Hybrid-Nikotin bezeichnet eine Mischung aus klassischem Nikotin und Nikotinsalz. Die genaue Zusammensetzung ist vom jeweiligen Liquid abhängig.
E-Zigaretten-Begriffe mit I
Inhalationstechnik
Die Inhalationstechnik beschreibt, wie der Dampf eingeatmet wird. Die wichtigsten Varianten sind MTL, RDL und DL.
Integrierte Coil
Bei einer integrierten Coil ist der Verdampferkopf fest im Pod eingebaut. Ist die Coil verbraucht, muss deshalb der gesamte Pod ersetzt werden.
Interner Akku
Ein interner Akku ist fest in der E-Zigarette eingebaut und kann vom Nutzer normalerweise nicht entnommen werden. Geladen wird er direkt über den Ladeanschluss des Gerätes.
E-Zigaretten-Begriffe mit K
Kanthal
Kanthal ist eine Metalllegierung, die häufig als Heizdraht verwendet wird. Sie eignet sich vor allem für den normalen Wattmodus.
Kapazität
Kapazität bezeichnet bei einem Akku die speicherbare elektrische Ladung. Bei E-Zigaretten wird sie üblicherweise in mAh angegeben.
Kindersicherung
Eine Kindersicherung erschwert die unbeabsichtigte Nutzung oder Bedienung des Gerätes. Sie kann mechanisch oder elektronisch umgesetzt sein.
Kokeln
Kokeln bedeutet, dass die Watte einer Coil zu trocken oder bereits beschädigt ist und beim Erhitzen einen verbrannten Geschmack erzeugt. Häufige Ursachen sind zu wenig Liquid, eine zu hohe Leistung oder eine verschlissene Coil.
Eine ausführliche Fehlersuche finden Sie unter E-Zigarette schmeckt verbrannt oder kokelig.
Kurzschlussschutz
Der Kurzschlussschutz unterbricht die Leistungsabgabe, wenn die Elektronik einen Kurzschluss erkennt. Das Gerät zeigt dabei häufig eine entsprechende Fehlermeldung an.
E-Zigaretten-Begriffe mit L
Ladeanschluss
Der Ladeanschluss verbindet eine E-Zigarette mit einer geeigneten Stromquelle. Bei aktuellen Geräten wird häufig USB-C verwendet.
Ladestrom
Der Ladestrom gibt an, mit welcher Stromstärke ein Akku geladen wird. Er wird in Ampere angegeben und darf die Vorgaben des Gerätes oder der Akkuzelle nicht überschreiten.
Weitere Informationen finden Sie im Ratgeber E-Zigarette mit dem richtigen Ladestrom laden.
Ladezyklus
Ein Ladezyklus entspricht rechnerisch einer vollständigen Ladung von leer bis voll. Mehrere Teilladungen können zusammen einen vollständigen Ladezyklus ergeben.
Leakproof
Leakproof bedeutet sinngemäß auslaufsicher. Der Begriff ist eine Herstellerangabe und schließt ein Austreten von Liquid bei falscher Befüllung, beschädigten Dichtungen oder ungeeigneter Nutzung nicht grundsätzlich aus.
Leak Resistant
Leak Resistant bedeutet, dass eine Konstruktion das Auslaufen von Liquid reduzieren soll. Eine vollständige Auslaufsicherheit ist damit nicht zwingend gemeint.
Leistungsbereich
Der Leistungsbereich gibt an, mit welcher Leistung eine Coil betrieben werden soll. Der empfohlene Wattbereich ist häufig auf dem Verdampferkopf oder in den Produktdaten angegeben.
Leistungsmodus
Ein Leistungsmodus bestimmt, wie ein geregelter Akkuträger die Energie an die Coil abgibt. Beispiele sind Wattmodus, Smart-Modus, Eco-Modus oder temperaturgeregelte Modi.
Leistungsstufen
Leistungsstufen sind fest vorgegebene Einstellungen für die abgegebene Leistung. Statt einer exakten Wattzahl wählt der Nutzer beispielsweise zwischen einer niedrigen, mittleren und hohen Stufe.
Wie die Leistung passend zur Coil gewählt wird, erklärt der Ratgeber E-Zigarette richtig einstellen.
LED
Eine LED zeigt je nach Gerät den Akkustand, die gewählte Leistungsstufe, den Ladevorgang oder eine Fehlermeldung an. Die Bedeutung der Farben ist modellabhängig.
Li-Ion
Li-Ion ist die Abkürzung für Lithium-Ionen. Diese Akkutechnik wird bei fest eingebauten Akkus und wechselbaren Akkuzellen von E-Zigaretten eingesetzt.
Liquid
Liquid ist die Flüssigkeit, die in einer E-Zigarette verdampft wird. Es ist als gebrauchsfertiges Liquid oder als Bestandteil eines Selbstmischsystems erhältlich.
Liquid Base
Liquid Base ist die englisch-deutsche Bezeichnung für die Grundflüssigkeit eines selbst gemischten Liquids. Sie besteht meist aus PG, VG oder einer Mischung beider Stoffe.
Liquidfluss
Der Liquidfluss beschreibt, wie das Liquid aus dem Tank zur Watte der Coil gelangt. Ist der Nachfluss zu gering, kann die Watte trocken werden und kokeln.
Liquidverbrauch
Der Liquidverbrauch gibt an, wie viel Liquid beim Dampfen benötigt wird. Er steigt meist bei höherer Leistung, größeren Luftöffnungen und längeren Zügen.
Longfill
Ein Longfill enthält Aroma in einer größeren, nur teilweise gefüllten Flasche. Vor der Verwendung wird die Flasche entsprechend den Herstellerangaben mit Base und gegebenenfalls Nikotinshots aufgefüllt. Das enthaltene Aroma darf nicht pur gedampft werden.
Lungendampfen
Lungendampfen ist die deutsche Bezeichnung für DL. Der Dampf wird dabei direkt in die Lunge gezogen.
E-Zigaretten-Begriffe mit M
mAh
mAh steht für Milliamperestunden und ist eine Einheit für die Akkukapazität. Ein höherer Wert kann eine längere Nutzungsdauer ermöglichen, wobei auch Leistung und Nutzungsverhalten entscheidend sind.
Mechanischer Akkuträger
Ein mechanischer Akkuträger besitzt keine elektronische Leistungsregelung. Da wichtige Schutz- und Regelfunktionen fehlen können, ist diese Geräteart nicht für Einsteiger geeignet.
Mesh
Mesh ist ein feines Metallgewebe, das in vielen modernen Coils als Heizelement verwendet wird. Die vergleichsweise große Oberfläche kann das Liquid gleichmäßig erhitzen.
Mesh Coil
Eine Mesh Coil verwendet statt einer klassischen Drahtspirale ein Netz- oder Gittergewebe als Heizelement. Sie ist als austauschbarer Verdampferkopf oder fest integriert in einem Pod erhältlich.
mg/ml
mg/ml bedeutet Milligramm pro Milliliter. Bei Liquids gibt dieser Wert an, wie viele Milligramm Nikotin in einem Milliliter Flüssigkeit enthalten sind.
Milliliter
Milliliter, abgekürzt ml, ist eine Volumeneinheit. Sie wird beispielsweise für Flascheninhalt, Tankvolumen und Liquidverbrauch verwendet.
Mod
Mod ist eine gebräuchliche Bezeichnung für einen Akkuträger oder eine leistungsfähigere E-Zigarette. Der Begriff stammt aus der Anfangszeit, als Geräte häufig modifiziert wurden.
Mouth to Lung
Mouth to Lung bezeichnet eine Zugtechnik, bei der der Dampf zuerst in den Mund und anschließend in die Lunge gezogen wird. Die Abkürzung lautet MTL.
MTL
MTL steht für „Mouth to Lung“. Der Zug ist meist straffer und ähnelt eher dem Zug an einer klassischen Zigarette.
Weitere Unterschiede erklärt der Ratgeber MTL und DL – welche Zugtechnik passt?.
Mundstück
Das Mundstück ist der Teil der E-Zigarette, an dem gezogen wird. Es wird auch Drip Tip genannt und kann fest mit dem Pod verbunden oder austauschbar sein.
Multi-Click-Schutz
Beim Multi-Click-Schutz wird eine Funktion durch mehrere schnelle Klicks auf den Feuerknopf aktiviert. Häufig lassen sich Geräte mit fünf Klicks ein- oder ausschalten.
E-Zigaretten-Begriffe mit N
Nachfluss
Nachfluss bezeichnet den Transport des Liquids aus dem Tank zur Watte der Coil. Bei unzureichendem Nachfluss kann ein trockener oder kokeliger Geschmack entstehen.
Nachfüllpod
Ein Nachfüllpod kann mehrfach mit Liquid befüllt werden. Je nach Ausführung besitzt er eine fest integrierte Coil oder wird mit einem separat erhältlichen Verdampferkopf verwendet.
NicSalt
NicSalt ist die Kurzform für Nicotine Salt und bezeichnet Nikotinsalz. Nikotinsalz-Liquids werden häufig in niedrigeren Leistungsbereichen und MTL- oder Pod-Systemen verwendet.
Den Unterschied erklärt der Ratgeber Nikotin und Nikotinsalz im Vergleich.
Nikotin
Nikotin ist ein Stoff, der in nikotinhaltigen E-Liquids enthalten sein kann. Die Konzentration wird üblicherweise in mg/ml angegeben.
Nikotin-Base
Als Nikotin-Base wurde früher eine größere Flasche nikotinhaltiger Grundflüssigkeit bezeichnet. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben werden nikotinhaltige Flüssigkeiten für Verbraucher heute üblicherweise in kleinen Flaschen angeboten.
Nikotinfrei
Nikotinfrei bedeutet, dass ein Liquid kein Nikotin enthält. Es kann dennoch PG, VG und Aromen enthalten.
Nikotinsalz
Nikotinsalz ist eine andere Form von Nikotin als das klassische Freebase-Nikotin. Liquids mit Nikotinsalz werden häufig auch als NicSalt-Liquids bezeichnet.
Nikotinshot
Ein Nikotinshot ist eine kleine Flasche mit nikotinhaltiger Flüssigkeit. Er wird verwendet, um nikotinfreie Base, ein Shortfill oder ein Longfill auf eine gewünschte Nikotinstärke zu bringen.
Nikotinstärke
Die Nikotinstärke gibt an, wie viel Nikotin ein Liquid enthält. Sie wird normalerweise in mg/ml angegeben und sollte zum Gerät sowie zum bisherigen Rauchverhalten passen.
Hilfestellung bietet der Ratgeber die richtige Nikotinmenge wählen.
Normal-Modus
Normal-Modus bezeichnet bei manchen Geräten eine neutrale Leistungsabgabe ohne besonders starke oder abgeschwächte Anfangsleistung. Die genaue Funktion ist modellabhängig.
E-Zigaretten-Begriffe mit O
Ohm
Ohm ist die Einheit des elektrischen Widerstands und wird mit dem Zeichen Ω dargestellt. Der Widerstand einer Coil beeinflusst zusammen mit Spannung und Leistung das Betriebsverhalten der E-Zigarette.
Ausführliche Informationen finden Sie unter Was bedeutet Ohm bei E-Zigaretten?.
OLED
OLED steht für „Organic Light Emitting Diode“. Ein OLED-Display erzeugt sein Licht selbst und kann Informationen kontrastreich darstellen.
OLED-Display
Ein OLED-Display zeigt beispielsweise Leistung, Akkustand, Widerstand oder Zuganzahl an. Welche Werte dargestellt werden, hängt vom jeweiligen Gerät ab.
Open Pod System
Ein Open Pod System verwendet nachfüllbare Pods. Der Nutzer kann ein geeignetes Liquid selbst einfüllen, statt ausschließlich vorgefüllte Pods zu verwenden.
Overdosed
Overdosed bedeutet bei Liquids, dass sie im Vergleich zu einer normalen Variante höher aromatisiert sind. Der Begriff beschreibt die Aromadosierung und nicht die Nikotinstärke.
Mehr dazu erfahren Sie im Ratgeber Was bedeutet Overdosed bei Liquids?.
O-Ring
Ein O-Ring ist ein ringförmiges Dichtungselement. Er dichtet Verbindungen am Tank, Verdampferkopf oder Mundstück gegen austretendes Liquid ab.
E-Zigaretten-Begriffe mit P
Passthrough
Passthrough bedeutet, dass ein Gerät während des Ladens genutzt werden kann. Nicht jede E-Zigarette unterstützt diese Funktion.
PG
PG steht für Propylenglykol. Es ist ein Grundbestandteil vieler Liquids, dient als Träger für Aromen und ist dünnflüssiger als VG.
Weitere Informationen finden Sie unter Inhaltsstoffe von E-Liquids.
Pod
Ein Pod ist ein kompakter Liquidbehälter für ein Pod-System. Er kann eine fest eingebaute Coil besitzen oder mit einer separat wechselbaren Coil verwendet werden.
Pod Kit
Ein Pod Kit ist ein Set aus einem Pod-System und den für den ersten Betrieb vorgesehenen Bestandteilen. Der genaue Lieferumfang ist produktabhängig.
Pod-Mod
Ein Pod-Mod verbindet die kompakte Pod-Bauweise mit Funktionen eines größeren Akkuträgers. Solche Geräte bieten häufig eine regelbare Leistung und ein Display.
Pod-System
Ein Pod-System ist eine E-Zigarette mit einem aufsteckbaren oder eingesteckten Pod. Die Geräte sind meist kompakt und vergleichsweise einfach zu bedienen.
Power-Modus
Power-Modus ist eine andere Bezeichnung für den Wattmodus. Der Nutzer stellt die gewünschte Leistung in Watt ein.
Prebuilt Coil
Prebuilt Coil bedeutet vorgefertigte Coil. Der Ausdruck kann einen kompletten Fertigverdampferkopf oder eine vorgewickelte Heizwendel für Selbstwickler bezeichnen.
Primen
Primen bedeutet, die Watte einer neuen Coil vor dem ersten Dampfen mit Liquid zu sättigen. Nach dem Befüllen sollte dem Liquid ausreichend Zeit zum Einziehen gegeben werden.
Propylenglykol
Propylenglykol wird mit PG abgekürzt und ist ein Grundbestandteil vieler E-Liquids. Es ist dünnflüssig und transportiert Aromen gut.
Puff
Puff ist das englische Wort für einen Zug an der E-Zigarette. Hersteller verwenden den Begriff häufig bei Zugzählern oder Angaben zu vorgefüllten Geräten.
Puff Counter
Ein Puff Counter ist ein Zugzähler. Er erfasst, wie oft das Gerät aktiviert wurde, wobei die Zählweise vom jeweiligen Gerät abhängt.
Pulse-Modus
Im Pulse-Modus wird die Leistung während des Zuges in kurzen Impulsen geregelt. Ziel ist je nach Hersteller eine möglichst gleichmäßige Leistungsabgabe.
E-Zigaretten-Begriffe mit Q
Quick Charge
Quick Charge ist eine Bezeichnung für beschleunigtes Laden. Ob diese Funktion unterstützt wird, hängt von der Ladeelektronik des Gerätes und der verwendeten Stromquelle ab.
E-Zigaretten-Begriffe mit R
RBA
RBA steht für „Rebuildable Atomizer“ und bezeichnet einen wiederaufbaubaren Verdampfer oder eine Selbstwickeleinheit. Heizdraht und Watte werden dabei vom Nutzer selbst eingesetzt.
RDA
RDA steht für „Rebuildable Dripping Atomizer“. Bei diesem Selbstwickelverdampfer wird Liquid direkt auf Watte und Wicklung getropft, da üblicherweise kein klassischer Tank vorhanden ist.
RDL
RDL steht für „Restricted Direct Lung“. Der Dampf wird direkt in die Lunge gezogen, der Luftstrom ist jedoch stärker begrenzt als bei einem offenen DL-Gerät.
Die Abgrenzung zu MTL und DL wird im Ratgeber MTL, RDL und DL näher erläutert.
Rebuildable
Rebuildable bedeutet wiederaufbaubar beziehungsweise selbstwickelbar. Bei entsprechenden Verdampfern können Heizdraht und Watte vom Nutzer erneuert werden.
Refill
Refill bedeutet Nachfüllen. Ein Refill Pod ist somit ein nachfüllbarer Pod.
Refill Pod
Ein Refill Pod kann nach dem Leerdampfen erneut mit Liquid befüllt werden. Er wird auch als Nachfüllpod bezeichnet.
Restricted Direct Lung
Restricted Direct Lung beschreibt einen leicht bis mittel begrenzten direkten Lungenzug. Die gebräuchliche Abkürzung ist RDL.
RGB-LED
Eine RGB-LED kann verschiedene Lichtfarben darstellen. Bei E-Zigaretten dient sie häufig als Betriebs-, Lade- oder Statusanzeige.
RTA
RTA steht für „Rebuildable Tank Atomizer“. Dabei handelt es sich um einen Selbstwickelverdampfer mit integriertem Liquidtank.
E-Zigaretten-Begriffe mit S
Selbstmischen
Beim Selbstmischen wird Liquid aus Base, Aroma und gegebenenfalls Nikotinshots hergestellt. Mischungsverhältnis, Dosierung und Reifezeit müssen zu den verwendeten Bestandteilen passen.
Eine vollständige Anleitung finden Sie unter Liquid selbst mischen.
Selbstwickler
Ein Selbstwickler ist ein Verdampfer, bei dem der Nutzer Heizdraht oder Mesh und Watte selbst einsetzt. Dafür sind technische Kenntnisse und ein sicherer Umgang mit Widerständen und Akkus erforderlich.
Shortfill
Ein Shortfill ist eine größere Flasche mit nikotinfreiem, bereits aromatisiertem Liquid und freiem Platz zum Ergänzen eines Nikotinshots. Anders als bei einem Longfill enthält die Flasche nicht nur konzentriertes Aroma.
Shot
Mit Shot ist im Zusammenhang mit E-Liquids meist ein Nikotinshot gemeint. In anderen Zusammenhängen kann der Begriff auch für einen kleinen Aromazusatz verwendet werden, weshalb die Produktbezeichnung beachtet werden sollte.
Side Fill
Side Fill bedeutet, dass sich die Befüllöffnung an der Seite eines Pods oder Tanks befindet. Sie wird häufig durch einen Silikonverschluss abgedichtet.
Siffen
Siffen ist die umgangssprachliche Bezeichnung für austretendes Liquid. Mögliche Ursachen sind beschädigte Dichtungen, eine nicht korrekt eingesetzte Coil, falsche Befüllung oder zu viel Liquid im Verdampfer.
Ursachen und Lösungen erklärt der Ratgeber E-Zigarette sifft oder läuft aus.
Single Coil
Single Coil bedeutet, dass ein Verdampfer mit einem Heizelement arbeitet. Der Begriff wird vor allem zur Abgrenzung von Dual-Coil-Systemen verwendet.
Smart Chip
Smart Chip ist eine allgemeine Herstellerbezeichnung für eine Steuerelektronik mit automatischen Funktionen. Welche Funktionen tatsächlich enthalten sind, hängt vom Gerät ab.
Smart-Modus
Im Smart-Modus erkennt die Elektronik häufig den eingesetzten Widerstand und schlägt eine passende Leistung vor oder begrenzt den einstellbaren Bereich. Die genaue Funktionsweise ist modellabhängig.
Soft-Modus
Ein Soft-Modus reduziert bei manchen Geräten die Leistung zu Beginn des Zuges. Dadurch erwärmt sich die Coil etwas sanfter.
Squonk
Squonk bezeichnet ein System mit einer im Akkuträger eingesetzten Liquidflasche. Durch Drücken der Flasche wird Liquid von unten zu einem geeigneten Verdampfer gefördert.
Starterset
Ein Starterset enthält eine E-Zigarette und die wesentlichen, vom Hersteller vorgesehenen Komponenten für den Einstieg. Liquid ist nicht automatisch Bestandteil des Sets.
Subohm
Subohm bezeichnet einen elektrischen Widerstand von weniger als 1.0 Ohm. Der Begriff allein sagt jedoch nicht sicher aus, ob eine Coil für MTL, RDL oder DL vorgesehen ist.
Weitere technische Hintergründe finden Sie im Ratgeber Widerstand und Ohm bei E-Zigaretten.
Sweetener
Sweetener ist die englische Bezeichnung für einen Süßungszusatz. Er wird teilweise als Additiv beim Selbstmischen verwendet und sollte nur entsprechend der Dosierungsempfehlung eingesetzt werden.
E-Zigaretten-Begriffe mit T
Tank
Der Tank ist der Liquidbehälter eines Verdampfers. Bei Pod-Systemen wird der entsprechende Behälter üblicherweise als Pod bezeichnet.
Tankglas
Das Tankglas bildet den transparenten Teil vieler Verdampfertanks. Bei einem Bruch kann es bei dafür vorgesehenen Modellen als Ersatzteil gewechselt werden.
Tankvolumen
Das Tankvolumen gibt an, wie viel Liquid ein Tank oder Pod aufnehmen kann. Es wird in Millilitern angegeben.
TC
TC steht für Temperature Control beziehungsweise Temperaturkontrolle. Das Gerät versucht dabei, die Temperatur einer geeigneten Coil anhand ihrer Widerstandsänderung zu regeln.
Temperaturkontrolle
Die Temperaturkontrolle ist ein Betriebsmodus für geeignete Heizdrahtmaterialien. Statt nur die Leistung festzulegen, wird eine gewünschte Höchsttemperatur eingestellt.
TFT-Display
Ein TFT-Display ist ein Farbdisplay, das Informationen wie Wattzahl, Widerstand, Akkustand und Zugdauer darstellen kann. Umfang und Darstellung sind geräteabhängig.
Tiefentladung
Bei einer Tiefentladung fällt die Spannung eines Akkus unter einen sicheren Bereich. Geregelte E-Zigaretten besitzen üblicherweise eine Abschaltung, die dies verhindern soll.
Tiefentladungsschutz
Der Tiefentladungsschutz beendet den Betrieb, bevor die Akkuspannung zu weit absinkt. Das Gerät fordert anschließend zum Laden auf.
Top Airflow
Bei einer Top Airflow tritt die Luft im oberen Bereich des Verdampfers ein. Diese Konstruktion kann das Risiko austretenden Liquids reduzieren, sofern Verdampfer und Dichtungen korrekt verwendet werden.
Top Fill
Top Fill bedeutet, dass ein Tank oder Pod von oben befüllt wird. Je nach Modell wird dafür eine Kappe abgeschraubt, verschoben oder aufgeklappt.
Touchscreen
Ein Touchscreen ist ein berührungsempfindliches Display. Einstellungen werden direkt über die Anzeige vorgenommen, statt ausschließlich über Tasten.
TPD
TPD ist die Abkürzung für die europäische Tabakproduktrichtlinie. Sie enthält unter anderem Vorgaben für nikotinhaltige E-Liquids und elektronische Zigaretten.
E-Zigaretten-Begriffe mit U
Überhitzungsschutz
Der Überhitzungsschutz unterbricht den Betrieb, wenn die Elektronik eine zu hohe Gerätetemperatur erkennt. Nach dem Abkühlen kann das Gerät in der Regel wieder verwendet werden.
Überladeschutz
Der Überladeschutz beendet oder reduziert den Ladevorgang, sobald der Akku vollständig geladen ist. Er ist Bestandteil der Ladeelektronik geregelter Geräte.
USB-C
USB-C ist ein moderner Anschluss zum Laden und teilweise zur Datenübertragung. Die Steckerform allein sagt nichts über den tatsächlich unterstützten Ladestrom aus.
E-Zigaretten-Begriffe mit V
Vape
Vape ist ein englischer Sammelbegriff für E-Zigaretten und das Dampfen. Im Deutschen wird er häufig für das Gerät selbst verwendet.
Vape Pen
Ein Vape Pen ist eine längliche, stiftförmige E-Zigarette. Die Bezeichnung beschreibt hauptsächlich die Bauform und nicht die verwendete Zugtechnik.
Vapen
Vapen ist eine aus dem Englischen übernommene Bezeichnung für Dampfen. Gemeint ist die Nutzung einer E-Zigarette.
Vaper’s Tongue
Vaper’s Tongue ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für eine vorübergehend verringerte Geschmackswahrnehmung beim Dampfen. Häufig wird dies auch Geschmacksblindheit genannt.
Variable Voltage
Variable Voltage bedeutet, dass die Ausgangsspannung in Volt eingestellt werden kann. Die resultierende Leistung hängt zusätzlich vom Widerstand der Coil ab.
Variable Wattage
Variable Wattage bedeutet, dass die gewünschte Leistung in Watt eingestellt werden kann. Der Akkuträger passt die benötigte Ausgangsspannung entsprechend an.
Verdampfer
Der Verdampfer enthält Tank, Luftführung, Coil und Mundstück oder nimmt diese Bauteile auf. Er wird bei klassischen Systemen auf den Akkuträger geschraubt.
Verdampferkopf
Der Verdampferkopf ist ein austauschbares Heizelement aus Coil, Watte und Gehäuse. Bei nachlassendem Geschmack oder verbranntem Zug muss er ersetzt werden.
Hinweise zum richtigen Zeitpunkt finden Sie unter Wann Coil oder Pod wechseln?.
VG
VG steht für Vegetable Glycerin, auf Deutsch pflanzliches Glycerin. VG ist dickflüssiger als PG und trägt wesentlich zur Dampfentwicklung bei.
Mehr zu PG, VG und weiteren Bestandteilen erklärt der Ratgeber Inhaltsstoffe von E-Liquids.
Volt
Volt ist die Einheit der elektrischen Spannung. Spannung, Widerstand und Leistung stehen bei einer E-Zigarette in einem mathematischen Zusammenhang.
Vorheizfunktion
Eine Vorheizfunktion verändert die Leistung während der ersten Sekunden eines Zuges. Je nach Einstellung kann die Coil stärker oder sanfter anlaufen.
E-Zigaretten-Begriffe mit W
Watte
Die Watte nimmt Liquid auf und transportiert es zum Heizelement. Ist sie nicht ausreichend gesättigt oder bereits beschädigt, kann ein trockener beziehungsweise kokeliger Geschmack entstehen.
Watt
Watt ist die Einheit der elektrischen Leistung. Eine höhere Leistung erwärmt die Coil stärker, muss aber immer innerhalb des vorgesehenen Leistungsbereichs liegen.
Wattbereich
Der Wattbereich ist der vom Hersteller empfohlene Leistungsbereich einer Coil. Er wird häufig direkt auf dem Verdampferkopf angegeben.
Wattmodus
Im Wattmodus stellt der Nutzer die gewünschte Leistung in Watt ein. Der Akkuträger regelt die dafür erforderliche Spannung automatisch.
Wicklung
Wicklung bezeichnet das Heizelement eines Verdampfers. Bei Selbstwicklern wird es aus Heizdraht oder Mesh selbst eingebaut, bei Fertigcoils ist es bereits enthalten.
Widerstand
Der elektrische Widerstand einer Coil wird in Ohm angegeben. Er muss zum Gerät, zur vorgesehenen Leistung und zur Belastbarkeit des Akkus passen.
Eine ausführliche Erklärung bietet der Ratgeber Ohm und Widerstand bei E-Zigaretten.
E-Zigaretten-Begriffe mit Z
510er-Anschluss
Der 510er-Anschluss ist eine verbreitete Schraubverbindung zwischen Akkuträger und Verdampfer. Trotz gleicher Verbindung müssen Durchmesser, Widerstand und Leistungsanforderung zusammenpassen.
Zuganzahl
Die Zuganzahl gibt an, wie viele Aktivierungen ein Gerät gezählt hat oder wie viele Züge ein Hersteller für ein vorgefülltes Produkt ungefähr angibt. Tatsächliche Werte hängen von Zugdauer und Nutzung ab.
Zugautomatik
Bei einer Zugautomatik aktiviert sich die E-Zigarette durch den beim Ziehen entstehenden Unterdruck oder Luftstrom. Ein Feuerknopf muss dabei nicht gedrückt werden.
Zugdauer
Die Zugdauer beschreibt, wie lange eine E-Zigarette während eines einzelnen Zuges aktiviert ist. Viele Geräte begrenzen die maximale Zugdauer automatisch.
Zugsensor
Der Zugsensor erkennt den Luftstrom oder Unterdruck beim Ziehen und aktiviert die Zugautomatik. Kondensat oder eingedrungenes Liquid kann seine Funktion beeinträchtigen.
Zugtechnik
Die Zugtechnik beschreibt, wie der Dampf eingeatmet wird. Unterschieden werden vor allem MTL, RDL und DL.
Zugwiderstand
Der Zugwiderstand beschreibt, wie leicht oder schwer sich Luft durch eine E-Zigarette ziehen lässt. Er wird hauptsächlich durch Luftführung, Airflow-Einstellung, Pod und Mundstück beeinflusst.
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